Fashion- und Textildesign for the Circular Economy ll
Symposium | Tuesday, 16 June, 1–5 pm | Swiss Design Awards | Hall 1.1, Messe Basel
«Learning, Teaching, Making, Using: Knowledge in Transition»
Kreislaufwirtschaft beginnt nicht beim Recycling — sie beginnt beim Verständnis. Wer den Wert und die Eigenschaften eines Textils kennt, kann bewusster mit ihm umgehen, es reparieren, seine Lebensdauer verlängern und weitergeben. Mit der Auslagerung grosser Teile der Schweizer Textilproduktion ist viel handwerkliches Wissen aus dem Alltag verschwunden. Umso wichtiger ist es heute, textile Kompetenzen und Wissen über Materialien, Herstellung und Pflege wieder stärker in Berufsbildung, Schulen und Alltag zu verankern.Das Symposium «Fashion and Textile Design for the Circular Economy II – Knowledge in Transition» brachte Fachleute aus den Bereichen Design, Bildung, Produktion und Wissenschaft zusammen, um der Frage nachzugehen: Wie kommt das verlorene Wissen über Mode und Textilien zurück — in Bildung, Produktion und Alltag?
Organised by:
fair fashion factory (Basel)
Institut für Textiles Forschen (Basel)
Supported by:
Basel Circular
Inhaltliche Schlussfolgerungen
FOKUS 1 – Design, Kultur und Kreislaufwirtschaft
Carine Bachmann, Direktorin des Bundesamts für Kultur, eröffnete das Symposium mit einem Referat zur Bedeutung von Bildung und Kultur für die textile Kreislaufwirtschaft. Sie betonte, dass Zirkularität nicht allein eine technische oder wirtschaftliche Herausforderung sei, sondern vor allem eine kulturelle Aufgabe, die einen bewussteren Umgang mit Ressourcen, Wissen und Wertschöpfung erfordere. Für die Schweiz liege die Chance weniger im Wiederaufbau früherer Produktionsstrukturen als im gezielten Ausbau zirkulärer Kompetenzen, der Berufsbildung sowie neuer Formen der Zusammenarbeit. Ihr Fazit lautete, dass eine funktionierende Kreislaufwirtschaft nicht durch einzelne Produkte, sondern durch ein System entsteht, in dem Wissen erhalten, geteilt und kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Im anschliessenden Gespräch zwischen Michel Hueter, Andrea Roca und Susanne Rudolf wurde deutlich, dass in der Schweiz bereits ein lebendiges Ökosystem kleiner, ressourcenbewusster bis zirkulärer Labels existiert, welches jedoch statistisch kaum erfasst ist. Zwar gibt es gemäss Bundesamt für Statistik rund 3'000 Kleinstunternehmen im Bereich Textil und Mode, belastbare Daten zu deren wirtschaftlicher Bedeutung und Kompetenzen fehlen jedoch weitestgehend. Die fehlende Sichtbarkeit wurde als strategisches Risiko identifiziert, da Daten zunehmend Grundlage für politische Entscheidungen und Förderinstrumente sind. Als Konsequenz wird derzeit eine gemeinsame Vermessungsstudie von Kaiserhaus OF GOODS und Maison Shift vorbereitet.

FOKUS 2 – Textile Berufsbildung in der Schweiz
Anhand des Praxisbeispiels der Basel Strick AG wurde aufgezeigt, dass lokale Produktion und Re-Lokalisierung auch heute möglich sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass entscheidendes Know-how nur teilweise schriftlich festgehalten werden kann und vor allem bei den Menschen liegt, die über jahrelange praktische Erfahrung verfügen. Die Sicherung und Weitergabe dieses Wissens wurde als zentrale Voraussetzung für den Aufbau neuer regionaler Produktionsstrukturen identifiziert.
Ein wiederkehrendes Thema im Fokus 2 war der fortschreitende Verlust von textilem Grundlagenwissen. Textiles Gestalten verliert an den Schulen zunehmend an Bedeutung, entsprechende Lehrerausbildungen wurden teilweise abgeschafft und damit geht auch in der breiten Bevölkerung wichtiges Wissen über Materialien, Herstellung und Pflege verloren. Ohne dieses Verständnis fehlt langfristig auch die Wertschätzung für Textilien – und damit eine wichtige Grundlage für zirkuläres Konsumverhalten.
Ebenso wurde die heutige Designausbildung kritisch hinterfragt. Modeschulen orientieren sich vielerorts noch an Berufsbildern, die den Anforderungen einer Kreislaufwirtschaft nicht mehr gerecht werden. Statt sich in der Ausbildung vordergründig auf Design zu konzentrieren, brauche es Fachpersonen mit Systemverständnis, die Materialien, Fasern, Chemie, Wertschöpfungsketten und das Lebensende von Produkten mitdenken sowie Kooperationen zwischen den verschiedenen Akteur:innen gestalten können. Nachhaltigkeit müsse dabei in allen Ausbildungsmodulen verankert sein und dürfe nicht als eigenständige Zusatzdisziplin behandelt werden.
Kontrovers diskutiert wurde die Frage, ob hierfür ein neuer Studiengang – etwa «Fashion System Architect» – geschaffen werden sollte. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass ein separater «nachhaltiger» Studiengang neue Hierarchien und Parallelstrukturen schaffen könnte. Der Konsens tendierte deshalb zu einer Kombination aus einer stärkeren Integration zirkulärer Inhalte in bestehende Bachelorstudiengänge und spezialisierten Weiterbildungsangeboten.
Schliesslich wurde auf eine weitere Lücke im Schweizer Bildungssystem hingewiesen: Ein textiltechnisches beziehungsweise ingenieurwissenschaftliches Studium mit Schwerpunkten wie Stricken oder Weben existiert in der Schweiz kaum noch. Wer sich in diesen Bereichen spezialisieren möchte, ist heute in der Regel auf Ausbildungsangebote im Ausland angewiesen.

FOKUS 3 – Nachhaltigkeit und Konsum: ein Widerspruch?
Ein weiterer Schwerpunkt war die Diskussion über Konsum und Nachhaltigkeit. Einigkeit bestand darin, dass nicht unverkaufte Ware, sondern vor allem Überproduktion und Überkonsum die grössten Herausforderungen darstellen. Der wachsende Secondhand-Markt allein führt bislang nicht zu einer Reduktion der Neuproduktion. Als wichtige Hebel wurden deshalb eine stärkere Wertschätzung für Textilien, langlebiges Design sowie attraktive nachhaltige Angebote genannt. Kleidung werde letztlich nicht aufgrund ihrer nachhaltigen Herstellung gekauft, sondern weil sie emotional ansprechend und begehrenswert sei.
Am Beispiel von Kaiserhaus OF GOODS wurde aufgezeigt, wie neue Geschäftsmodelle die wirtschaftliche Umsetzung zirkulärer Konzepte unterstützen können. Das vorgestellte Cluster-Modell ermöglicht kleinen Labels, gemeinsam Infrastruktur, Verkaufsflächen und Dienstleistungen zu nutzen und gleichzeitig ihre Eigenständigkeit zu bewahren. Statt Produkte vorschnell als «zirkulär» zu deklarieren, setzt das Konzept auf Transparenz, nachvollziehbare Informationen und die schrittweise Einführung digitaler Produktpässe.
Ebenfalls thematisiert wurden die Auswirkungen neuer regulatorischer Anforderungen. Während die europäische Textilstrategie wichtige Impulse setzt, wurde darauf hingewiesen, dass viele Unternehmen derzeit vor allem mit administrativen Anforderungen konfrontiert sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Zukunft der Schweizer Textilindustrie weniger in einer Rückkehr früherer Produktionsstrukturen liegt als im Ausbau von Recyclingkapazitäten, einer besseren Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen und einer stärkeren Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Übergreifende Erkenntnisse
Über alle drei Themenschwerpunkte hinweg zog sich die Erkenntnis, dass die Transformation zu einer zirkulären Textilwirtschaft nicht durch einzelne Massnahmen erreicht werden kann. Weder neue Materialien noch gesetzliche Vorgaben oder einzelne Geschäftsmodelle reichen aus, um den Wandel nachhaltig zu gestalten. Entscheidend sind der Aufbau starker Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die Sicherung und Weitergabe von Wissen sowie attraktive, leicht zugängliche Angebote für Konsument:innen.
Das Symposium hat gezeigt, dass in der Schweiz bereits zahlreiche engagierte Akteur:innen an dieser Transformation arbeiten. Formate wie dieses Symposium schaffen die notwendige Plattform, um Wissen sichtbar zu machen, neue Kooperationen anzustossen und gemeinsame Strategien für die Zukunft der Schweizer Textil- und Modebranche zu entwickeln.


Fazit
Das Symposium machte deutlich, dass die zentralen Herausforderungen weniger technischer als vielmehr kultureller und struktureller Natur sind. Der Erhalt und die Weitergabe von Wissen, eine zukunftsorientierte Berufsbildung, neue Formen der Zusammenarbeit sowie eine stärkere Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette wurden als entscheidende Voraussetzungen für den Wandel identifiziert.
Die Veranstaltung konnte wichtige Impulse setzen, bestehende Kooperationen vertiefen und neue Partnerschaften anstossen. Sie hat damit einen konkreten Beitrag geleistet, das Wissen und die Akteur:innen der Schweizer Textil- und Modebranche stärker miteinander zu verbinden und die gemeinsame Entwicklung einer zirkulären Zukunft weiter voranzutreiben.
Fashion- und Textildesign for the Circular Economy ll
Symposium | Tuesday, 16 June, 1–5 pm | Swiss Design Awards | Hall 1.1, Messe Basel
«Learning, Teaching, Making, Using: Knowledge in Transition»
Kreislaufwirtschaft beginnt nicht beim Recycling — sie beginnt beim Verständnis. Wer den Wert und die Eigenschaften eines Textils kennt, kann bewusster mit ihm umgehen, es reparieren, seine Lebensdauer verlängern und weitergeben. Mit der Auslagerung grosser Teile der Schweizer Textilproduktion ist viel handwerkliches Wissen aus dem Alltag verschwunden. Umso wichtiger ist es heute, textile Kompetenzen und Wissen über Materialien, Herstellung und Pflege wieder stärker in Berufsbildung, Schulen und Alltag zu verankern.Das Symposium «Fashion and Textile Design for the Circular Economy II – Knowledge in Transition» brachte Fachleute aus den Bereichen Design, Bildung, Produktion und Wissenschaft zusammen, um der Frage nachzugehen: Wie kommt das verlorene Wissen über Mode und Textilien zurück — in Bildung, Produktion und Alltag?
Organised by:
fair fashion factory (Basel)
Institut für Textiles Forschen (Basel)
Supported by:
Basel Circular
Inhaltliche Schlussfolgerung
FOKUS 1 – Design, Kultur und Kreislaufwirtschaft Carine Bachmann, Direktorin des Bundesamts für Kultur, eröffnete das Symposium mit einem Referat zur Bedeutung von Bildung und Kultur für die textile Kreislaufwirtschaft. Sie betonte, dass Zirkularität nicht allein eine technische oder wirtschaftliche Herausforderung sei, sondern vor allem eine kulturelle Aufgabe, die einen bewussteren Umgang mit Ressourcen, Wissen und Wertschöpfung erfordere. Für die Schweiz liege die Chance weniger im Wiederaufbau früherer Produktionsstrukturen als im gezielten Ausbau zirkulärer Kompetenzen, der Berufsbildung sowie neuer Formen der Zusammenarbeit. Ihr Fazit lautete, dass eine funktionierende Kreislaufwirtschaft nicht durch einzelne Produkte, sondern durch ein System entsteht, in dem Wissen erhalten, geteilt und kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Im anschliessenden Gespräch zwischen Michel Hueter, Andrea Roca und Susanne Rudolf wurde deutlich, dass in der Schweiz bereits ein lebendiges Ökosystem kleiner, ressourcenbewusster bis zirkulärer Labels existiert, welches jedoch statistisch kaum erfasst ist. Zwar gibt es gemäss Bundesamt für Statistik rund 3'000 Kleinstunternehmen im Bereich Textil und Mode, belastbare Daten zu deren wirtschaftlicher Bedeutung und Kompetenzen fehlen jedoch weitestgehend. Die fehlende Sichtbarkeit wurde als strategisches Risiko identifiziert, da Daten zunehmend Grundlage für politische Entscheidungen und Förderinstrumente sind. Als Konsequenz wird derzeit eine gemeinsame Vermessungsstudie von Kaiserhaus OF GOODS und Maison Shift vorbereitet.

FOKUS 2 – Textile Berufsbildung in der Schweiz
Anhand des Praxisbeispiels der Basel Strick AG wurde aufgezeigt, dass lokale Produktion und Re-Lokalisierung auch heute möglich sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass entscheidendes Know-how nur teilweise schriftlich festgehalten werden kann und vor allem bei den Menschen liegt, die über jahrelange praktische Erfahrung verfügen. Die Sicherung und Weitergabe dieses Wissens wurde als zentrale Voraussetzung für den Aufbau neuer regionaler Produktionsstrukturen identifiziert.
Ein wiederkehrendes Thema im Fokus 2 war der fortschreitende Verlust von textilem Grundlagenwissen. Textiles Gestalten verliert an den Schulen zunehmend an Bedeutung, entsprechende Lehrerausbildungen wurden teilweise abgeschafft und damit geht auch in der breiten Bevölkerung wichtiges Wissen über Materialien, Herstellung und Pflege verloren. Ohne dieses Verständnis fehlt langfristig auch die Wertschätzung für Textilien – und damit eine wichtige Grundlage für zirkuläres Konsumverhalten.
Ebenso wurde die heutige Designausbildung kritisch hinterfragt. Modeschulen orientieren sich vielerorts noch an Berufsbildern, die den Anforderungen einer Kreislaufwirtschaft nicht mehr gerecht werden. Statt sich in der Ausbildung vordergründig auf Design zu konzentrieren, brauche es Fachpersonen mit Systemverständnis, die Materialien, Fasern, Chemie, Wertschöpfungsketten und das Lebensende von Produkten mitdenken sowie Kooperationen zwischen den verschiedenen Akteur:innen gestalten können. Nachhaltigkeit müsse dabei in allen Ausbildungsmodulen verankert sein und dürfe nicht als eigenständige Zusatzdisziplin behandelt werden.
Kontrovers diskutiert wurde die Frage, ob hierfür ein neuer Studiengang – etwa «Fashion System Architect» – geschaffen werden sollte. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass ein separater «nachhaltiger» Studiengang neue Hierarchien und Parallelstrukturen schaffen könnte. Der Konsens tendierte deshalb zu einer Kombination aus einer stärkeren Integration zirkulärer Inhalte in bestehende Bachelorstudiengänge und spezialisierten Weiterbildungsangeboten.
Schliesslich wurde auf eine weitere Lücke im Schweizer Bildungssystem hingewiesen: Ein textiltechnisches beziehungsweise ingenieurwissenschaftliches Studium mit Schwerpunkten wie Stricken oder Weben existiert in der Schweiz kaum noch. Wer sich in diesen Bereichen spezialisieren möchte, ist heute in der Regel auf Ausbildungsangebote im Ausland angewiesen.

FOKUS 3 – Nachhaltigkeit und Konsum: ein Widerspruch?
Ein weiterer Schwerpunkt war die Diskussion über Konsum und Nachhaltigkeit. Einigkeit bestand darin, dass nicht unverkaufte Ware, sondern vor allem Überproduktion und Überkonsum die grössten Herausforderungen darstellen. Der wachsende Secondhand-Markt allein führt bislang nicht zu einer Reduktion der Neuproduktion. Als wichtige Hebel wurden deshalb eine stärkere Wertschätzung für Textilien, langlebiges Design sowie attraktive nachhaltige Angebote genannt. Kleidung werde letztlich nicht aufgrund ihrer nachhaltigen Herstellung gekauft, sondern weil sie emotional ansprechend und begehrenswert sei.
Am Beispiel von Kaiserhaus OF GOODS wurde aufgezeigt, wie neue Geschäftsmodelle die wirtschaftliche Umsetzung zirkulärer Konzepte unterstützen können. Das vorgestellte Cluster-Modell ermöglicht kleinen Labels, gemeinsam Infrastruktur, Verkaufsflächen und Dienstleistungen zu nutzen und gleichzeitig ihre Eigenständigkeit zu bewahren. Statt Produkte vorschnell als «zirkulär» zu deklarieren, setzt das Konzept auf Transparenz, nachvollziehbare Informationen und die schrittweise Einführung digitaler Produktpässe.
Ebenfalls thematisiert wurden die Auswirkungen neuer regulatorischer Anforderungen. Während die europäische Textilstrategie wichtige Impulse setzt, wurde darauf hingewiesen, dass viele Unternehmen derzeit vor allem mit administrativen Anforderungen konfrontiert sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Zukunft der Schweizer Textilindustrie weniger in einer Rückkehr früherer Produktionsstrukturen liegt als im Ausbau von Recyclingkapazitäten, einer besseren Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen und einer stärkeren Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Übergreifende Erkenntnisse
Über alle drei Themenschwerpunkte hinweg zog sich die Erkenntnis, dass die Transformation zu einer zirkulären Textilwirtschaft nicht durch einzelne Massnahmen erreicht werden kann. Weder neue Materialien noch gesetzliche Vorgaben oder einzelne Geschäftsmodelle reichen aus, um den Wandel nachhaltig zu gestalten. Entscheidend sind der Aufbau starker Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die Sicherung und Weitergabe von Wissen sowie attraktive, leicht zugängliche Angebote für Konsument:innen.
Das Symposium hat gezeigt, dass in der Schweiz bereits zahlreiche engagierte Akteur:innen an dieser Transformation arbeiten. Formate wie dieses Symposium schaffen die notwendige Plattform, um Wissen sichtbar zu machen, neue Kooperationen anzustossen und gemeinsame Strategien für die Zukunft der Schweizer Textil- und Modebranche zu entwickeln.


Fazit
Das Symposium machte deutlich, dass die zentralen Herausforderungen weniger technischer als vielmehr kultureller und struktureller Natur sind. Der Erhalt und die Weitergabe von Wissen, eine zukunftsorientierte Berufsbildung, neue Formen der Zusammenarbeit sowie eine stärkere Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette wurden als entscheidende Voraussetzungen für den Wandel identifiziert.
Die Veranstaltung konnte wichtige Impulse setzen, bestehende Kooperationen vertiefen und neue Partnerschaften anstossen. Sie hat damit einen konkreten Beitrag geleistet, das Wissen und die Akteur:innen der Schweizer Textil- und Modebranche stärker miteinander zu verbinden und die gemeinsame Entwicklung einer zirkulären Zukunft weiter voranzutreiben.
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